ivg.News 8/2018

Polymere Geokunststoffbewehrung für Stützwände, Widerlager oder Flügelwände führt zu Kosten- und Leistungsvorteilen.

Zwei je 300 m lange Auffahrrampen und die Verkleidung der beiden Brückenauflager standen für das Projekt Brug van den Azijn, Belgien, zur Ausführung an. Der Bauherr entschied sich für das System „mechanisch stabilisierte Erdwälle (MSE)“. Als Alternative zu traditionellen Bewehrungselementen aus Stahlstreifen ohne Polymerummantelung wurden hochzugfeste polymere Geokunststoffbewehrungsstreifen (1) eingesetzt, die über einen bewehrten Geokunststoffring (2) mit den Betonfrontelementen (3) verbunden worden sind. Der Fugenbereich wurde durch ein geeignetes Geotextil (4) geschützt.
(Ziffern verweisen auf die eingesetzten Produkte)

Insgesamt wurden 80.000 lfm polymere Geokunststoffbewehrungsstreifen bei einer Stützwandhöhe von bis zu 10,5 m sowie 3.850 m² MSE-Stützwandplatten und 1.820 m² Fassadenplatten zur Verkleidung verbaut.

Vorteile der Bauweise:
Geokunststoffe in mechanisch stabilisierten Erdwällen (MSE) ermöglichen eine kostengünstige und rasche Herstellung von Stützwänden, Widerlagern oder Flügelwänden in beengten Bereichen.
Die Kosten für den Grunderwerb werden reduziert.

Lieferant:
Maccaferri Deutschland GmbH

Eingesetzte Produkte:
(1) 80.000 m ParaWeb®
(2) 5.670 m² MacRes® Paneele
(3) 10.000 St MacLoop®
(4) 2.500 m² MacTex®

Den ausführlichen Beitrag sehen Sie unter:
http://www.ivgeokunststoffe.de/projektberichte/funktionen/bewehren/brug-van-den-azijn

Brug van den Azijn Bild 1 170                 Brug van den Azijn Bild 2 170  
 Mechanisch stabilisierter Erdwall, Bauphase    Das fertige Bauwerk