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Einbau einer HaTelit® Asphalteinlage mit bewehrender Funktion zur Sanierung einer Verbindungsstraße – Fallstudie Kassau-Sierhagen.

 

Situation
Insgesamt lag die Fahrbahn relativ ebenflächig. Die vorhandenen Spurrinnen wiesen in vielen Bereichen eine geringe Tiefe auf. In anderen Abschnitten waren in den Randbereichen und in den Rollspuren deutliche Verformungen aufgrund einer Zunahme der Verkehrslasten und einer ungenügenden Oberflächenentwässerung erkennbar. In Verbindung mit einer „Alterung" des Bindemittels versagen hier die gebundenen Asphaltschichten. Die insgesamt gute Substanz der gebundenen Asphaltschichten sollte durch diese Bauweise erhalten und positiv genutzt werden. Das Sanierungskonzept sollte dem Durchschlagen von Rissen vorbeugen bzw. entgegenwirken. Es sollte eine Asphalteinlage verwendet werden, die entsprechend des FGSV-Arbeitspapier Nr. 69 „Verwendung von Vliesstoffen, Gittern und Verbundstoffen im Asphaltstraßenbau" eine bewehrende Funktion besitzt.

Sanierungskonzept
In den stark beschädigten Bereichen, wurde eine Fräsung der Deckschicht durchgeführt und als Ausgleich ein Asphaltbinder eingebaut. Oberhalb der ganzflächig zu verlegenden Asphalteinlage HaTelit® C 40/17 war der Einbau einer 6 cm dicken Binderschicht vorgesehen, die anschließend mit einer 4 cm dicken Asphaltdeckschicht überbaut wurde. Durch den Einbau des HaTelit® C 40/17 werden Spannungen aufgenommen und über eine größere Fläche verteilt. Somit werden Spannungsspitzen vermieden, und die Entstehung von Reflexionsrissen wird deutlich verzögert.

Vorteile der Anwendung

  • Minimierung der Kosten entgegen eines Neuausbaus:
  • Verlängerung der Sanierungs- bzw. Instandsetzungsintervalle:
  • Ein Durchschlagen von Rissen aus der bestehenden Fahrbahn in die Überbauung wird verhindert bzw. langfristig zu verzögert.


HaTelit® ist eine registrierte Marke der HUESKER Synthetic GmbH: