Asphalteinlagen

Asphalteinlagen

Seit den frühen 80er Jahren werden Einlagen im gebundenen Oberbau oder unter Oberflächenbehandlungen eingesetzt mit dem Ziel, die Nutzungsdauer von Straßenbefestigungen zu verlängern. Nach anfänglichen Versuchen mit Produkten, die sich im Erdbau als Geokunststoffe bewährten hatten, wurden inzwischen von IVG-Mitgliedern eigenständige Asphalteinlagen-Systeme entwickelt. Diese Systeme verzögern nachweislich die Bildung von Refektionsrissen in den darüber liegenden Schichten teils durch Schaffung einer kontrollierten horizontalen Beweglichkeit, teils durch Kraftaufnahme über bewehrende Elemente.

Einen guten Überblick über die „Verwendung von Vliesstoffen, Gitter und Verbundstoffen im Asphaltstraßenbau“ bietet das FGSV-Arbeitspapier Nr. 69 aus dem Jahre 2006 mit gleichnamigem Titel.

Um ihnen als Bauherr, Planer, oder ausführendes Unternehmen die Arbeit mit Asphalteinlagen zu erleichtern, hat der IVG beiliegende „Checkliste-Asphalteinlagen“ entwickelt. Hier finden Sie alle wichtigen Hinweise sowohl für Ihre Bauvorbereitung als auch für die Bauausführung.

Als weitere Unterlage stellen wir Ihnen die „Basisanforderungen des IVG an eine Fachverleger Qualifikation“ zur Verfügung, da sich herausgestellt hat, dass der fachgerechte Einbau unter Berücksichtigung der örtlichen und klimatischen Verhältnisse einen wesentlichen Anteil am Erfolg der Bauweise hat.
Wir empfehlen daher grundsätzlich den Einbau durch vom Hersteller der jeweiligen Systeme qualifizierten Fachverleger.

Fazit:
Ausgereifte Systeme, da 30 Jahre Erfahrung
System Asphalteinlage erfolgreich, anstatt Produkt Geokunststoff
Verlängerung der Nutzungsdauer von Straßenbefestigungen nachgewiesen
Qualifizierte Fachverleger sichern den Erfolg

Nicht zuletzt die Tatsache, dass die FGSV die ursprüngliche „ad-hoc-Gruppe Asphalteinlagen“ inzwischen zum „Arbeitskreis AK 7.3.8 Asphalteinlagen“ aufgewertet hat, spricht für die weiterhin zunehmende Bedeutung dieser Bauweise im Straßenerhaltungsmanagement.

 

Fallstudien