Sanierung eines Rheinhochwasserdamms
Sanierung eines Rheinhochwasserdamms
Sanierung eines Rheinhochwasserdamms

NAUE GmbH & Co. KG
Geosynthetische Tondichtungsbahn Bentofix® B 4000 / 20.000 qm
Kunststoffdichtungsbahn Carbofol®, 2 mm / 7.000 qm
Filtervliesstoff Secutex® / 15.000 qm
Sanierung eines Rheinhochwasserdamms, Gemarkung Rheinhausen

Im Rahmen des allgemeinen Hochwasserschutzes am Rhein, Gemarkung Rheinhausen, wurde im Auftrage des Regierungspräsidiums Freiburg, Abteilung Umwelt, Referat 53.3, ein Hochwasserdamm auf einer Länge von 4 km saniert. Hierbei wurde der Dammquerschnitt verstärkt und erhöht. Um eine Durchsickerung des Dammes im Hochwasserfall zu verhindern, wurde wasserseitig die schubkraftübertragende, vollflächig vernadelte geosynthetische Tondichtungsbahn Bentofix® B 4000 als Dichtung verlegt. 20.000 m² Bentofix® Bahnen, vorgefertigt auf Einzellängen von 6,50 m bis 13,20 m, wurden schnell und effizient verlegt. Aufgrund der werkseitig ausgeführten Randeinstreuung von Bentofix®, war keine Behandlung der Überlappungsbereiche auf der Baustelle erforderlich. Abgedeckt wurde die Bentofix® Dichtung mit 80 cm Kiessand und einer 20 cm dicken Oberbodenschicht.

Grundsätzlich sollten Bäume oder Buschwerk mindestens 10 m vom Deichfuß entfernt sein, damit Wurzeln nicht in den luftseitigen Auflastfilter oder in den Deichkörper eindringen können. Da dies bei dieser Baumaßnahme nicht der Fall war, sah die Ausschreibung eine vertikal angeordnete, mindestens 2 mm dicke Kunststoffdichtungsbahn hinter dem Auflastfilter als Wurzel- und Nagetiersperre vor, die 2,6 m vertikal eingebaut wurde. Zum Einsatz kamen 7.000 m² Carbofol® in 2 mm Dicke aus PEHD. Luftseitig wurde ein Auflastfilter angelegt und mit 15.000 m² Secutex® Filtervliesstoffen eingewickelt, um lang andauernde Ausspülungen, die die Standsicherheit des Bauwerkes deutlich einschränken können, zu verhindern. Die dreidimensionalen, labyrinthartigen Porenkanäle bilden die Bodenstrukturen ideal nach und stellen somit die Filterstabilität der Secutex® Vliesstoffe sicher. Die Planung und Bauleitung hatte das Ingenieurbüro Raupach + Stangwald, Schallstadt, und die Bauausführung lag in den Händen der Firma Kirchhoff + Schleith GmbH & Co. KG. Verlegt wurden die Geokunststoffe von der Firma Ludwig Kunststoffgroßhandel oHG.

Dammverstärkung und erhöhung mit Tondichtungsbahn