Fallstudie Reparatur des Dortmund-Ems-Kanals
Fallstudie Reparatur des Dortmund-Ems-Kanals

HUESKER Synthetic GmbH
HUESKER-Vlies hilft bei der schnellen Reparatur des Dortmund-Ems-Kanals

Am 11. Oktober war bei Olfen ein etwa 40 Meter langer Bruch an der Kanalüberführung über die Lippe entstanden, binnen weniger Stunden strömten Hunderttausende qm Wasser in den Fluss und überschwemmten teilweise das Ufergebiet. Durch den Vorfall entstanden hauptsächlich zwei Gefahren: Das Sperrtor drohte zu brechen – und ein Kran war auf einer Baustelle am Leck in eine gefährliche Schieflage geraten. Aus diesen Gründen evakuierte man einige Häuser am Lippe-Unterlauf. Vor allem aber stellt die Trockenlegung des Dortmund-Ems-Kanals auf einer Länge von acht Kilometern ein großes Hindernis für die Schifffahrt dar: Allein im vergangenen Jahr waren auf diesem Wasserweg 17.000 Schiffe mit einer Ladung von rund 14 Millionen Tonnen unterwegs. Sie müssen seit dem Unglück den Bereich über niederländische Kanäle umfahren, ein Umweg von mehr als 300 Kilometern.

HUESKER lieferte „just in time“

Die Firma HUESKER trug einen wesentlichen Teil dazu bei, dass man rasch mit der Schadensbehebung beginnen konnte – lieferte man doch sehr kurzfristig das für die Böschungssicherung und die Baustraßenstabilisierung notwendige Vlies. Das Vlies dient dazu, das Erdreich an der Bruchstelle abzudecken, damit etwaig austretendes Wasser nicht weiter Erde ausspülen kann.“ Durch die Lieferung „just in time“ und die professionelle Zusammenarbeit mit der Firma WaTi Rammarbeiten GmbH, Stuttgart konnte unverzüglich mit der Instandsetzung begonnen werden – warten doch täglich die Schiffer darauf, dass die für sie so enorm wichtige „Lebensader“ Dortmund-Ems-Kanal wieder in Betrieb genommen wird.