Fallstudie Reflexionsrissbewehrung für die sanierte Ortsdurchfahrt, Memmelsdorf/Bayern
Fallstudie Reflexionsrissbewehrung für die sanierte Ortsdurchfahrt, Memmelsdorf/Bayern
Fallstudie Reflexionsrissbewehrung für die sanierte Ortsdurchfahrt, Memmelsdorf/Bayern
Fallstudie Reflexionsrissbewehrung für die sanierte Ortsdurchfahrt, Memmelsdorf/Bayern
Fallstudie Reflexionsrissbewehrung für die sanierte Ortsdurchfahrt, Memmelsdorf/Bayern

Saint-Gobain ADFORS
GlasGrid 8501 als Reflexionsrissbewehrung (ca. 1200 m²) für die sanierte Ortsdurchfahrt, Memmelsdorf/Bayern

Bevor die Umverlegung der alten B 22 als Ortsumgehung in 2010 abgeschlossen wurde, führte diese als Hauptstraße direkt durch den Ort Memmelsdorf in Oberfranken. Ständig musste die damals stark frequentierte Straße repariert werden. Nach der Umlegung ging die Straße in den Besitz der Stadt über und sollte abschließend gründlich saniert werden. Bei der anschließenden Abfräsung der Fläche stellte sich eine zum Teil sehr stark mit Rissen übersäte Tragschicht heraus. Auf diesen Flächen wollte das STBA (Straßenbauamt) der Stadt Memmelsdorf eine Reflexionsrissbewehrung einsetzen. Man entschied sich aus Gründen der einfachen Verlegung und guter Fräs- bzw. Recycelbarkeit für GlasGrid 8501 mit vorherigem Bindereinbau als Ausgleichsschicht.

Die Firma HartBau aus Stettfeld baute innerhalb kurzer Zeit knapp 1200 m² GlasGrid ein. Im Kurvenbereich der Straße wurde dabei das GlasGrid überlappend im Polygonzug verbaut.
Anschließend wurde eine Emulsion angespritzt die den Schichtenverbund der am nächsten Tag eingebauten Deckschicht verbessern sollte. Das selbstklebende Gitter hatte einen so guten Haftverbund mit der Binderschicht, dass selbst ein Regenereignis in der folgenden Nacht der Klebung nichts anhaben konnte.
Nach Abtrocknung der Straße erfolgte in den frühen Morgenstunden der Deckschichteinbau mittels Kettenfertiger.

Resümee
Selbstklebendes GlasGrid (Bsp. GG 8501 mit 100 kNm Zugfestigkeit) in Verbindung mit einem abgestimmten Straßenaufbau ist eine sicher und einfach zu bauende Straßensanierung, die eine bis zu fünffache Nutzungsdauer der Straße zu einer unbewehrten Bauweise generiert!
Der Kostenaufwand für Material und Einbau bleibt dabei angenehm überschaubar.