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Einsatz einer Asphalteinlage bei Deckensanierung und Fahrbahnverbreiterung

 

Einsatz einer Asphalteinlage bei Deckensanierung und Fahrbahnverbreiterung

Die Situation:
Die Verbindungsstraße L 412 bei Bad Saarow sollte rechts und links um 1 m verbreitert werden. Es wurde nach einer kostengünstigen und dennoch langfristigen Lösung gesucht.

Die Lösung:
Für die Verbreiterungen wurde der erforderliche Unterbau hergestellt. Zwischen Unterbau und neuer Asphaltbinderschicht sowie über die Nahtstellen der Verbreiterungen wurde ein Kombinationsprodukt, bestehend aus einem Geogitter und einem Vliesstoff, eingebaut.
Das Produkt verbindet die Funktionen:
Bewehrung - Gitter
Spannungsabbau und Abdichten - Vliesstoff

Der Straßenaufbau von unten nach oben:
- Straßenverbreiterung
- Asphalttragschicht
- Kombinationsprodukt Vlies/Gitter als Asphalteinlage
- Asphaltbinderschicht
- Asphaltdeckschicht

Vorteile:
Die eingesetzte Asphaltarmierung nimmt Spannungen auf. Dadurch kann die durch die Überbauung erzielte Tragfähigkeit über einen längeren Zeitraum auf höherem Niveau gehalten werden. Die Rissbildung in der Deckschicht wird verzögert und vermindert. Durch die abdichtende Wirkung des mit Bitumenemulsion durchtränkten Vliesstoffes erhöht sich indirekt die Frostsicherheit und damit die Tragfähigkeit der Fahrbahnbefestigung.
Die Nutzungsdauer der Straße wird wesentlich erhöht.

Lieferant:
FRANK GmbH, Mörfelden

Eingesetztes Produkt:
FAG-P 20/20-150, ein formstabiles biaxial gestrecktes, knotensteifes und monolithisches Geogitter, kaschiert mit einem mechanisch verfestigten Vliesstoff mit 150 g/m² Flächengewicht, in 1 m Breite

Ausführung:
Gesamtleitung der Baumaßnahme: Fa. Matthäi Bauunternehmung, Großräschen
Verlegung der Asphalteinlage: Fa. Berger Bausanierung, Flieth