Rekultivierung des ehemaligen Braunkohletagebaus Bärwalde
Rekultivierung des ehemaligen Braunkohletagebaus Bärwalde

Tensar International GmbH
Tensar RE-Geogitter / 50.000 qm
Rekultivierung des ehemaligen Braunkohletagebaus Bärwalde / Geogitter halten Erdwälle zusammen

Das wohl größte Ohr der Welt ist die spektakuläre Attraktion bei der Neugestaltung der Bergbaufolgelandschaft im Oberlausitzer Seenland. 350 Meter lang und an der höchsten Stelle 18 Meter hoch ist das Landschafts-Kunstbauwerk, das auf dem Areal des ehemaligen Braunkohletagebaus Bärwalde nördlich von Bautzen unter Einsatz von Geotextilien entstanden ist. Vor Planern und Ingenieuren zog Erhard Luce, Projektleiter bei TENSAR (Bonn), auf der Baustelle Bilanz: Zur Stabilisierung des aus Erdwällen errichteten Ohres wurden rund 50.000 Quadratmeter Geogitter verbaut.

Tensar Geogitter haben sich in der Vergangenheit längst bei anspruchsvollen Bauvorhaben im Böschungsbau wie auch im Verkehrswegebau bewährt. Die originalgetreue Modellierung des menschlichen Ohres ist ein Beispiel dafür, dass die Einsatzmöglichkeiten für Geogitter überall da, wo Erde zusammen gehalten werden muss, unbegrenzt sind. Das Ohr ist eines von vielen Einzelprojekten im Rahmen eines neuen Naherholungsgebietes, das der Zweckverband Landschaftspark Bärwalder See überwiegend mit EU-Fördermitteln errichtet. Das Kunstwerk ist nicht allein zum Anschauen da. Man kann das Ohr von allen Seiten besteigen und hat einen herrlichen Blick auf den Bärwälder See und die Umgebung.

Die bauliche Herausforderung bei dem Kunstobjekt bestand darin, die unterschiedlich hohen und übersteilen Erdwälle ohne großen baulichen Aufwand nachhaltig zu stabilisieren. Dazu wurden einaxial gestreckte Tensar RE-Geogitter lageweise nach statischen Erfordernissen in die Erdwälle verlegt.